Was wir wollen
Wir setzen uns für eine nachhaltige Verkehrspolitik und Klimaschutz in Oldenburg ein und fordern die Stadt Oldenburg auf, ein klimaverträgliches, nachhaltiges urbanes Konzept für Oldenburg umzusetzen. Dazu gehört eine städtische Bau- und Verkehrspolitik gemäß den Zielen des Pariser Abkommens (1,5 Grad-Ziel), u.a. durch den Erhalt und den Ausbau von Grünzonen und durch die Reduzierung und Beruhigung des innerstädtischen Verkehrs.
Konkret fordern wir als Osternburger Initiative die Stadt Oldenburg auf: Sinnvolle optische, bauliche und technische Maßnahmen umzusetzen, um die bestehenden Geschwindigkeitsbegrenzungen von 30 km/h wirkungsvoll und nachhaltig durchzusetzen (Aufhebung der Vorfahrt, sondern „rechts vor links-Regel“, wie in 30er Zonen üblich, Straßenrückbau, Fahrbahnverengungen und Versätze, LKW-Durchfahrtsverbot, Geschwindigkeitsanzeigen und Kontrollen etc.).
Mehr Bäume entlang der Straßen zu setzen, die für ein besseres Mikroklima sorgen und natürliche Hindernisse für zu schnelles Fahren bilden.
Durch bauliche Maßnahmen den Rad- und Fußverkehr zu stärken (Aufstellflächen, Fahrradstraßen, Trennung von Geh- und Fahrradwegen etc.)
Wir setzen uns ein für eine gerecht verteilte Nutzung des öffentlichen Raums und mehr Lebensqualität für die Menschen auf Straßen und Plätzen. Mit unseren Ideen wollen wir die Dominanz von durchfahrenden und parkenden Autos aufheben.
Auch wegen des Klimaschutzes fordern wir eine nachhaltige Verkehrswende in Osternburg und ganz Oldenburg. Uns motivieren erfolgreiche Beispiele der Verkehrs- und Stadtplanung, weltweit. (siehe Verkehrswende in Paris, Kopenhagen, „Superblock“ in Barcelona)
Durch die Neuverteilung der öffentlichen Flächen kann Stadtraum in seinem besten Sinne entstehen. Als Begegnungsort. Für Nachbarschaft. Für Gemeinschaft und sozialen Austausch. Das althergebrachte Dogma der autogerechten Stadt wird durchbrochen und durch eine gleichberechtigte und soziale Planung ersetzt.